Warum Akustik wichtig ist
Moderne Wohnungen haben oft harte Oberflächen: glatte Böden, große Fenster, minimalistische Möbel. Schön, aber schlecht für die Akustik. Das Ergebnis:
- Hall und Echo – Gespräche sind schwer zu verstehen
- Lärmbelästigung – TV, Musik und Gespräche hallen durch den Raum
- Unruhe – Ständige Hintergrundgeräusche sind ermüdend
Glücklicherweise ist die Lösung einfach: Fügen Sie weiche, absorbierende Materialien hinzu. Und was ist schöner als Kunstwerke, die auch noch Schall dämpfen?
Textilpaneele: Kunst und Akustik
Unsere Akustikbilder (Textilpaneele) funktionieren wie hochwertige Wandbilder mit akustischer Wirkung:
- Akustischer Kern – Absorbiert Schall in den mittleren und hohen Frequenzen (NRC 0,85). Die Dicke des Kerns (typisch 2–4 cm) und ein optionaler Abstand zur Wand (Airgap) verbessern die Absorption.
- Bedrucktes Textil / Doek – Straff im Rahmen gespannt, hochauflösender Druck. Das Doek kann bei vielen Systemen gewechselt werden, ohne den Rahmen abzunehmen.
- Aluminiumrahmen – An der Wand, am Plafond oder freistehend; verschiedene Stärken für kleine bis große Formate.
- Brandschutz – Kern aus recyceltem PET, brandschutzgerecht (z. B. B1) für den Innenbereich.
So entsteht ein Akustik Wandbild, das wie Kunst wirkt und gleichzeitig Nachhall und Echo reduziert – ohne technisches Aussehen.
Wo platziert man Akustikbilder?
Schall entsteht durch Reflexion an harten Flächen – Wände, Decke, Boden, Glas. Akustikbilder dämpfen diese Reflexionen und verkürzen die Nachhallzeit. Für den besten Effekt:
Große, freie Wandflächen
Am wirksamsten sind Paneele an großen, freien Wänden – z. B. über dem Sofa, gegenüber dem TV oder hinter dem Schreibtisch. So wird der Schall dort absorbiert, wo er sonst stark reflektiert.
Erste Reflexionspunkte finden
Setzen Sie sich an Ihren Lieblingsplatz und lassen Sie jemanden einen Spiegel an der Wand entlangführen. Wo Sie die Schallquelle (TV, Lautsprecher) sehen, ist der erste Reflexionspunkt – ideal für ein Akustikbild.
Was wenig bringt
Material unter dem Tisch oder unter Stühlen trägt kaum zur Raumakustik bei; der Schall reflektiert vor allem an Wänden und Decke. Besser: Wand- oder Deckenelemente mit ausreichender Dicke (typisch 2–4 cm).
Wie viele Paneele brauchen Sie?
Eine allgemeine Richtlinie für Wohnräume:
- Kleiner Raum (bis 20m²): 2-3 Paneele à 60x90 cm
- Mittelgroßer Raum (20-40m²): 3-5 Paneele
- Großer Raum (40m²+): 5+ Paneele oder größere Formate
Beginnen Sie mit 2-3 Paneelen und erweitern Sie bei Bedarf. Sie hören sofort einen Unterschied nach dem Aufhängen.
Tipp: Kombinieren Sie mit anderen weichen Materialien wie Teppich, Vorhängen und Kissen für optimale Wirkung.
Akustik Wandbild Büro: Homeoffice & Videokonferenzen
Arbeiten Sie von zu Hause? Gute Akustik ist entscheidend für Konzentration und professionelle Videocalls:
- Hinter dem Bildschirm: Platzieren Sie ein Paneel hinter Ihrem Monitor, um Hall bei Calls zu reduzieren
- In Ihrem Blickfeld: Ein Kunstwerk vor Ihnen gibt Ruhe und absorbiert Schall
- Vermeiden Sie harte Wände: Jede weiche Oberfläche hilft
Mit einem strategisch platzierten Textilpaneel klingen Sie klarer und Ihr Arbeitsplatz sieht professioneller aus.
Textilpaneel vs. andere Materialien
| Material | Akustisch | Dekorativ |
|---|---|---|
| Textilpaneel | ★★★★★ | ★★★★★ |
| Leinwand | ★★☆☆☆ | ★★★★★ |
| Acrylglas | ☆☆☆☆☆ | ★★★★★ |
| HD Metall | ☆☆☆☆☆ | ★★★★★ |
Nur Textilpaneele bieten echte akustische Verbesserung. Leinwand hat durch den Stoff begrenzten Effekt, harte Materialien (Acryl, Metall) reflektieren Schall sogar.